Micro Influencer – alles was Sie wissen müssen!

Influencer

Schon lange setzen viele Unternehmen auf das Werben mit Hilfe von professionellen YouTubern und bekannten Instagram-Stars. Das Influencer-Marketing ist seit einigen Jahren ein großer Bestandteil vieler Marketingstrategien.

Anfang 2020 verfügte Instagram bereits über 21 Millionen Nutzer in Deutschland. Die Nutzung der App ist hierzulande im Alltag nicht mehr wegzudenken. Rund ein Viertel von uns benutzen die Foto-App regelmäßig.

Doch die Glaubwürdigkeit der Internet-Sternchen sinkt. Sie haben meist über hunderttausend Follower und bewerben wöchentlich die unterschiedlichsten Produkte. Damit können sie ihre Follower immer weniger überzeugen. Zudem kommen immer wieder Meldungen über Fake-Follower und Bots, was für die Glaubwürdigkeit auch nicht gerade zuträglich ist. Daher setzen wir für die meisten unserer Kunden auf die sogenannten Micro-Influencer. Diese bilden eine Subkategorie auf Instagram, welche das Interesse von immer mehr Unternehmen wecken.

 

Was ist ein Micro-Influencer?

Eine genaue Definition des Begriffs Micro-Influencer gibt es nicht. In der Regel versteht man unter einem Influencer eine Person, welche eine gewisse Reichweite auf den Social Media Kanälen besitzt. Beträgt die Reichweite auf Instagram zwischen 10.000 und 100.000 Followern, dann spricht man von einem Micro-Influencer. Bisher waren Instagram und YouTube für viele Unternehmen die wichtigsten Plattformen im Influencer-Marketing. Seit kurzem mischt auch TikTok hier ordentlich mit.

Ein Influencer versteht jeden einzelnen seiner Followers als “Freund”. So soll eine hohe Glaubwürdigkeit und Authentizität erreicht werden, was einer Empfehlung eines guten Freundes gleichkommt. Empfiehlt ein guter Freund uns ein Produkt, dann schenken wir dem eher Glauben, als wenn wir das gleiche Produkt in der Werbung sehen.

Micro-Influencer sind in den meisten Fällen entweder Experten auf einem bestimmten Gebiet oder sie können sich außerordentlich gut mit einem bestimmten Thema identifizieren. Sie verfügen über eine organisch gewachsene Reichweite und ihre Follower bestehen vorwiegend aus Personen, welche sich tatsächlich für deren Inhalte interessieren.

Beim Influencer-Marketing unterscheidet man zwischen Macro-Influencer und Micro-Influencer. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied?

Als Marco-Influencer werden die großen Internetstars aus Sport, Unterhaltung und Showbiz bezeichnet. Es gibt keine einheitliche Definition, jedoch spricht man bei Macro-Influencer häufig von einer Followerzahl über der 500.000er Marke. Micro-Influencer haben zwar eine geringere Reichweite, doch das ist nicht wirklich ein Nachteil. Denn es kommt in erster Linie auf die Engagement Rate (Interaktionsrate), die Authentizität sowie den Brand Fit an.

Die Engagement Rate ist eine Kennzahl, welche sich aus der Anzahl der Interaktionen (Likes, Comments, Shares) im Verhältnis zur Anzahl der Follower oder der Reichweite errechnet. Die Engagement Rate von Instagram Accounts kann zum Beispiel mithilfe von der Webseite notjustanalytics.com ganz einfach ermittelt werden

 

Internationale Studien haben gezeigt, dass die Engagement Rate mit zunehmender Follower-Zahl abnimmt. Daher haben Micro-Influencer eine zwei- bis dreimal höhere Engagement Rate als Macro-Influencern.

Micro-Influencer widmen sich meistens verstärkt einer Nische beziehungsweise einem Thema. Der Brand Fit und zwischen der zu bewerbenden Marke und Micro-Influencer aus demselben Themengebiet ist also dementsprechend groß. Daher ist einer der wichtigsten Aufgaben im Micro-Influencer Marketing die Recherche und Identifikation passender Kandidaten.

Dies schaffen auch einen klaren Vorteil, wenn es um die Contentproduktion geht. Daher greifen immer mehr Unternehmen auf Micro-Influencer zurück, wenn sie auf Influencer-Marketing. Ein weiterer Vorteil für die Unternehmen besteht darin, dass man mit Micro-Influencern potential auf hohe Reichweiten erhält. Denn der Inhalt von Influencern wirkt authentisch und bekommt daher meist eine relevantere Einstufung als typisches Werbeformate von Unternehmen.

Micro Influencer

 

Micro-Influencer auf Instagram

Auf Instagram sind die Micro-Influencer zahlreich vertreten. Sie haben dort meist eine Reichweite von 5.000 bis 100.000 Followern und legen ihren Fokus hauptsächlich auf ein spezielles Thema. Die bevorzugten Themengebiete auf Instagram sind Mode, Lifestyle, Kosmetik & Beauty, Fitness, DIY oder Dekoration. Aber auch Kochen & Essen ist eine beliebte Kategorie.

Laut Hypeauditor belief sich 2020 die durchschnittliche Integrationsrate bei Influencern auf Instagram mit einer Followerzahl zwischen 5.000 und 20.000 auf durchschnittlich 3,38 Prozent.

Mit 79 Prozent ist Instagram aktuell die bei weitem beliebteste Plattform für Influencer-Marketing bei Unternehmen.

Entscheidend bei Micro-Influencern ist, dass nicht Sie alleine den Content bestimmen, sondern dass Sie ihre Community regelmäßig mit einbeziehen und explizit fragen, von welchem Content die Follower mehr sehen möchten oder was sie über ei

ne bestimmte Sache denken. Das schafft Vertrauen. Micro-Influencer können also Unternehmen helfen, dass deren Marke tatsächlich und auf relevante Art und Weise bei der gewünschten Zielgruppe ankommt. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Marke und der Influencer gut zusammenpassen. Denn kann sich der Influencer mit der Marke nicht identifizieren, dann ist die Glaubwürdigkeit dahin.

Micro-Influencer machen kaum bis gar keine Werbung auf ihren Profilen. Weniger Werbung bedeutet gleichzeitig mehr Sichtbarkeit für das Produkt oder die Dienstleistung des jeweiligen Unternehmens. Das hört sich auf den

ersten Blick vielleicht komisch an, ist aber einfach erklärt. Micro-Influencer sind Meister wenn es darum geht, den perfekten Content zu produzieren und verstehen es perfekt eine Werbebotschaft im Text so zu verpacken, das diese sich organisch in ihrem Profil und in den Feed der Follower einfügt.

Statistisch gesehen haben Influencer mit einer Followerzahl zwischen 10.000 und 100.000 das beste Verhältnis aus Engagement und Reichweite.

 

Fazit

Macro- und Mega-Influencer eignen sich besonders dann, wenn das Unternehmen sich auf Brand Building konzentrieren möchte. Will das Unternehmen dagegen einen Dialog und Vertrauen zur jeweiligen Zielgruppe aufbauen, so sind die Micro-Influencer die richtige Wahl.  Der jeweilige Content ist nicht nur auf Postings oder Fotos beschränkt. Auch Videos, Storys oder Reels sind bevorzugte Features.

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